Ev Kinderhaus Regenbogen
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Unser Bildungsverständnis                           

 

„ Bildung ist das, was zurückbleibt, wenn man das Gelernte

wieder vergessen hat.“  Hartmut von Hentig

 

Bildung ist ein umfassender, ganzheitlicher Prozess, der mit der Geburt beginnt und sich ein Leben lang fortsetzt. Kindliche Bildung versteht sich dabei als ein breit angelegter innerer Verarbeitungsprozess, an dem Sinnesorgane, Körper, Gefühle, Denken und Erinnerung beteiligt sind.

Bildung, Erziehung und Betreuung in unserer Einrichtung soll dazu beitragen, dass jedes einzelne Kind gleiche Rechte und gute Chancen für eine lebenswerte Perspektive in dieser Gesellschaft hat, gleich welchem Geschlecht es angehört, gleich welche soziale und ökonomische Situation seine Eltern haben, gleich welcher ethnisch-kulturellen Gruppe es selbst und die Mitglieder seiner Familie angehören. Unabhängig von der Herkunft soll jedes Kind, die Chance haben, seine Bereitschaft, seine Fähigkeiten und seine individuellen Möglichkeiten in die Entwicklung von Gemeinschaft - von Gesellschaft - einzubringen. Das ist die Grundlage unserer demokratischen Verfassung und eines demokratischen Bildungsverständnisses.

In Anknüpfung an das Humboldt’sche Bildungsverständnis verstehen wir Bildung als die Aneignungstätigkeit, mit der sich der Mensch ein Bild von der Welt macht, wie sie ist und sein sollte, sowie die eigene Rolle darin aussieht. Dieses Verständnis kennzeichnet Bildung als einen lebenslangen und von Irritationen und Widersprüchlichkeiten begleiteten Prozess.

Bildung ist ein umfassender, ganzheitlicher Prozess, der mit der Geburt beginnt und sich ein Leben lang fortsetzt. Kindliche Bildung versteht sich dabei als ein breit angelegter innerer Verarbeitungsprozess, an dem Sinnesorgane, Körper, Gefühle, Denken und Erinnerung beteiligt sind. Bildung geschieht immer nur ganzheitlich mit Kopf, Herz und Hand.

 

Sich ein Bild von der Welt machen beinhaltet:

 

   Sich ein Bild von sich selbst in dieser Welt zu machen:

  Wer bin ich? Zu wem gehöre ich?

   Sich ein Bild von den anderen in dieser Welt zu machen:

   Wer sind die anderen? Was tun die anderen?

   Das Weltgeschehen erleben und erkunden:

   Was passiert um mich herum? Wie funktioniert Welt?

 

Bildungsprozesse sind stets an diese sinnstiftende Fragen gebunden. Bildung ist immer auch bewusste Anregung der kindlichen Aneignungstätigkeit durch die Erwachsenen. Bildung ist eine öffentlich verantwortete Aufgabe, die in den Bildungsinstitutionen von Pädagogen und Pädagoginnen wahrgenommen wird. Jedes Kind hat ein Recht auf diese Anregungen. Jede bewusste Anregung braucht Ziele. Sie bezeichnen die Richtung, in der ein Kind bei der Ausschöpfung seiner individuellen Möglichkeiten unterstützt werden soll. Die Ziele begründen sich auf ethisch-normative Überzeugungen innerhalb der Gesellschaft und auf eine Analyse dessen, welche Kompetenzen ein Kind benötigt, um in der Welt, in der es aufwächst, bestehen zu können und handlungsfähig zu bleiben bzw. zu werden. 

Bildung bedingt Bindung

Bildung/Selbstbildung ist nur auf der Grundlage von stabilen Beziehungen denkbar. Kinder benötigen sichere emotionale Bindungen, die ihnen ermöglichen, sich in ihren Themen verstanden zu fühlen und ihnen sicheren Rückhalt bei ihrer Erforschunge von Welt  zu bieten.

Je älter Kinder werden, desto bedeutungsvoller werden ihre Beziehungen zu anderen Personen, vor allem zu anderen Kindern.

Unsere pädagogische Aufgabe besteht darin, Kindern durch das personale Angebot solche Bindungen und Beziehungen zu ermöglichen.

Bildung ist Selbstbildung

Im Zentrum des Bildungsbegriffes steht für uns die Eigenaktivität des Kindes. Ein Kind entdeckt, erforscht und gestaltet seine Welt und die zu ihr gehörenden Dinge sowie die in ihr wirkenden natürlichen und sozialen Erscheinungen und Zusammenhänge durch eigenwillige Tätigkeit mit allen Sinnen und vom ersten Atemzug an.

Das Kind ist Akteur, Subjekt das sich aktiv die Umwelt erschließt, aneignet und gestaltet.

Das gilt vom einfachsten Wahrnehmungsprozess über die Begriffsbildung bis hin zum kreativen Problemlösen und zum Handeln im sozialen Umfeld. Die Entwicklung dieser Selbstbildungspotenziale ist abhängig von der Umgebung, die einem Kind zur Erforschung zur Verfügung steht und zur Verfügung gestellt wird.

Unsere Aufgabe besteht darin die kindlichen Bildungsbewegungen individuell zu erfassen und zu beantworten.

Bildung durch Ko-konstruktion

Kinder sammeln Erfahrungen, entwerfen ihre Welt und entwickeln Vorstellungen über diese.

Ihr Selbst- und Weltverständnis entsteht in einem Rahmen, der durch das Handeln von Erwachsenen und anderen Kindern mitbestimmt und ko-konstruktiv gestaltet wird. Kinder beziehen sich in ihrer Tätigkeit auf andere Personen, auf einen Interaktionspartner. Ihre Bewegungen, ihre Äusserungen erzeugen und benötigen eine Resonanz, von dem mit ihnen lebenden Personen.

Damit der Entwicklungsmotor laufen kann, sind Pflege und Wartung erforderlich, und „Futter“  für neue Fragen, Herausforderungen für neue Mutproben, Spielraum für eigene Kreationen.

Bildung mit allen Sinnen

Kindern lernen, das heißt bilden sich mit allen Sinnen. Bewegung und Körpererfahrung („begreifen“) sind die Wurzeln kindlichen Lernens.

Die Hirnforschung belegt die pädagogische Erfahrung, dass Kinder dann erfolgreich lernen, wenn sie möglichst vielfältige Sinneswahrnehmungen für die Aufnahme und Verarbeitung von komplexen Eindrücken einsetzen können. In den ersten vier bis sechs Lebensjahren differenzieren sich die sensorischen, visuellen und akustischen Wahrnehmungen nachhaltig.

Über Bewegung, Tasten und Fühlen, Riechen und Schmecken, Sehen und Hören gewonnene Eindrücke und Erkundungen führen zu bleibenden Verknüpfungen (Synapsen) zwischen Nervenzellen im Gehirn. Diese bilden die so genannten kognitiven Landkarten, in die spätere Erfahrungen eingeordnet werden.

 

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht „ sagt ein afrikanisches Sprichwort.

 

Jeder Mensch kommt mit einem Rhythmus (dem Herzschlag) auf die Welt, auch Kinder haben ihre individuelle Entwicklungszeit. Versuch und Irrtum – so kommt man auf neue Erkenntnisse – und das braucht Zeit.

Wir wollen den Kindern eine anregungsreiche Umgebung schaffen, in der das Kind seinen Themen mit allen Sinnen nachgehen kann.

 

 

 

 

 

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Aktuelles

Zum August 2019 suchen wir noch FSJ für Krippe und Kindergarten

Wir freuen uns über Eure Bewerbungen.

 

 

 

Wir suchen:

einen Erzieher/ Kinderpfleger oder Päd. Fachkräfte befristet für die Dauer der Elternzeit zu 50% für die Krippe.

 

Wir bieten:

- Ein nettes Team, das Sie unterstützt und Ihnen die Einarbeitung erleichtert

- Die Möglichkeit für Fort- und Weiterbildungen

 

Bei Interesse rufen Sie uns an: 07623/8206 oder schicken Sie uns Ihre Bewerbung zu.

Wir freuen uns darauf